Menopause – Umgang und Symptome lindern
Die Menopause ist für viele Frauen eine grosse Herausforderung. Ist sie doch der Start unserer dritten und vielleicht wichtigsten Lebensphase. Nicht jede Frau leidet dabei unter starken Symptomen. Doch ist diese Phase der Veränderung ja auch nicht nur eine körperliche, sondern auch emotionale, soziale und gesellschaftliche. Wichtig dabei ist es, eine positive und bejahende Einstellung zu finden. Das hilft uns auch die guten Seiten dieses neuen Lebensabschnittes zu erkennen und sich darüber zu freuen!
Die 3 Phasen der Menopause
Die Menopause beginnt ja nicht einfach so, sondern ist die auch sogenannte „Abänderung“ in drei Phasen aufgeteilt. Der Beginn ist die Perimenopause, also die Zeit vor der letzten Menstruation. Sie kann sich durchaus ein paar Jahre hinziehen. Das ist auch wiederum sehr individuell. In dieser Zeit berichten die meisten Frauen über unregelmässige Zyklen. Mal stärkere, mal schwächere Blutungen. Ebenso können erste Symptome, wie Schwitzen, Schlafstörungen und emotionale Schwankungen auftreten. Auch trockenere Schleimhäute und allgemein trockenere Haut sind häufig. Die Menopause ist dann sozusagen der „Paukenschlag“ und tritt mit der letzten Periode ein. Bei den meisten Frauen ist dies so ca. im Alter um die 50j. herum. Dass es danach manchmal noch zu einer Blutung kommt, ist äusserst selten. Die dritte und letzte Phase wird dann als Postmenopause bezeichnet. Damit werden die nächsten ca. 10-15 Jahre nach Eintritt der Menopause bezeichnet. Das ist jene Zeit, in der Frauen oft noch Symptome haben, die aber mit den Jahren immer schwächer werden.
Veränderungen auf der körperlichen Ebene
Die ersten Symptome können , wie bereits erwähnt, schon in der Perimenopause auftreten. In dieser Zeit kann z.B. die Menstruation auch unerwartet schmerzhaft sein. Nebst den „klassischen“ und bekannten Symptomen haben viele Frauen auch plötzlich Kopfschmerzen, klagen über Herzrasen oder allgemein Unruhezustände. Belastend sind vor allem die Hitzewallungen, die häufig vor allem nachts dazu führen, dass der sowieso schon unregelmässige Schlaf noch mehr gestört wird. Aber auch tagsüber klagen viele Frauen über diese plötzlich auftretenden Schwitzattacken. Gerade in der Oeffentlichkeit oder bei der Arbeit können sie sehr unangenehm sein. Auch der unruhige oder mangelnde Schlaf führt häufig zu einer noch grösseren emotionalen Dünnhäutigkeit. Frauen berichten oft über Gereiztheit, depressive Zustände und allgemein negative Gedanken. Aufgrund der veränderten Hormone sinkt meist auch die Libido und der Körper verändert sich auch im äusseren, was vielen Frauen Mühe macht.
Sozialer und gesellschaftlicher Status
Mit Eintritt in die Menopause beginnt die sozusagen nicht mehr fruchtbare Phase der Frau. Dadurch und auch durch die körperlichen Veränderungen fühlen sich viele Frauen sexuell nicht mehr so attraktiv. Auch in der Gesellschaft wird eine Frau über 50j. in eine andere Kategorie gestellt. Auf dem Arbeitsmarkt z.B. haben es Frauen (natürlich auch Männer) schwerer, sich nochmals zu verändern oder eine neue Arbeitsstelle zu finden. Auch auf der partnerschaftlichen Ebene ist es nicht leicht für eine Frau zwischen 50j. und 60j., oder darüber, neue Beziehungen einzugehen. Männer im selben Alter interessieren sich dann häufig für jüngere Frauen. Partnerschaften die schon (zum Teil auch lange) bestehen, erleben in dieser Zeit oft grosse Krisen. Was sicher nicht nur mit den körperlichen Veränderungen der Frau zu tun hat, sondern auch damit, dass die Kinder schon ausgeflogen sind. Dadurch verändert sich auch die familiäre Struktur und das Paar ist ganz anders miteinander konfrontiert.
Körperliche Symptome lindern
Die Schulmedizin bietet Frauen mit starken körperlichen Symptomen eine sogenannte Hormonersatztherapie an. Das heisst jene Hormone die in der Menopause stark sinken (wie vor allem Oestrogen und auch Progesteron) werden substituiert. Das kann für gewisse Frauen und auch für eine gewisse Zeit helfen, die erste Phase und vor allem die Beschwerden besser zu bewältigen. Doch auch die Naturheilkunde hat hier einiges zu bieten. Hierbei sollte man jedoch wissen, dass es immer etwas Geduld braucht, bis die Kräuter wirken und man herausgefunden hat, ob sie für einen selbst passen. Empfehlenswert ist es deshalb mit einem erfahrenen Therapeuten/einer Therapeutin das Vorgehen zu besprechen. So können individuelle Kräutermischungen, Homöopathie oder Spagyrik zusammengestellt werden. Auch die TCM (Traditionelle chinesische Medizin) kann in dieser Lebensphase grosse Unterstützung bieten. Sei es mit Akupunktur und/oder Kräutern.
Kräuterheilkunde für die Menopause
Gerade in dieser neuen Lebensphase sollte vermehrt auf die Gesundheit geachtet werden. Das heisst, die wichtigsten Pfeiler dafür sind gesunde Ernährung und regelmässige Bewegung. Aber auch die mentale und emotionale Gesundheit gehören dazu. Ganz wichtig erscheint mir auch die Annahme dieses neuen Lebensabschnittes. Denn er eröffnet uns sehr viel neue Möglichkeiten und vor allem die Gelegenheit uns ganz auf uns selbst und unsere Bedürfnisse zu besinnen.
Auf der Kräuterebene können bei leichten Beschwerden z.B. folgende Helferlein zum Einsatz kommen:
- Schüssler Salz Nr. 11; bei nächtlichem Schwitzen
- Calmedoron oder Valeriana; zur allgemeinen Beruhigung und Aengsten
- Geschroteter Leinsamen, z.B. ins Müsli oder Joghurt ; lindert Hitzewallungen
- Salbei; als Tee oder Tinktur; ebenfalls bei Hitzewallungen
- Frauenmantel; als Tee oder Tinktur; zum allgemeinen hormonellen Ausgleich
- Löwenzahn; als Tee oder Tinktur; z.B. von Ceres Taraxacum comp.; für die Leber und Hormone
- Johanniskraut, Hopfen und Melisse; zur Stimmungsaufhellung und Beruhigung
- Kieselsäure; für die Knochengesundheit
- Pflanzliche Oele und Vaginalzäpfchen; für die Intimpflege und Befeuchtung der Schleimhäute
Die Göttin in Dir
Entdecke auch in diesem neuen Lebensabschnitt Deine weibliche Kraft nochmals ganz neu! So wie z.B. auch diese mythologischen Göttinnen auf dem Bild.
- Pele: Göttin des ewigen Feuers; schafft immer wieder neue Erde und neuen Lebensraum
- IxChel: Göttin des Mondes; Heilerin und Beschützerin aller Frauen
- Athene: Göttin des Wissens; Dank ihr fanden Frauen Zugang zu ihrem Wissen und ihrer Kraft
- Tara: Göttin des Lichts; Ihre Kraft macht Wandlung auf liebevolle+geduldige Art möglich
Jede Frau ist individuell; wenn Du Begleitung auf diesem Lebensabschnitt brauchst, unterstütze ich Dich gerne dabei.
Alles Gute und Beste für diesen spannenden Lebensabschnitt!
Herzlichst
Roberta
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