Der weibliche Beckenboden22.06.24

Beckenboden

Der Beckenboden einer Frau

Als Frau wird man mit dem Thema Beckenboden immer wieder konfrontiert. Das heisst, bis zur ersten Schwangerschaft ist das für die meisten Frauen oft noch kein grosses Thema. Doch während der Schwangerschaft und vor allem nach einer Geburt wird es definitiv eines! Aber auch Frauen, die kein Kind geboren haben, werden früher oder später auf den Beckenboden aufmerksam. Denn er hat auf unsere Weiblichkeit, Sexualität und vor allem auch Gesundheit einen grossen Einfluss!weiterlesen

Kontakt Angebot

Nicht nur Mutter – sondern auch wieder Frau11.02.24

Sich nach einer Geburt wieder als Frau fühlen

Sich als Frau wiederfinden nach einer Geburt

Jede Frau, die Mutter ist, kennt es: Nach einer Geburt brauchen wir Zeit, um uns in unserer weiblichen Identität wiederzufinden. Und dies auf allen Ebenen; sowohl der körperlichen, mentalen und emotionalen. Das kann eine ganz schöne Herausforderung sein. Denn zuerst einmal sind wir nicht mehr nur für uns selbst verantwortlich, sondern auch für unser Kind. Und gerade das erste Lebensjahr ist besonders anstrengend und verlangt uns einiges ab. Abgesehen davon verändert sich auch die Beziehung zum Partner/der Partnerin und wir müssen uns als Familie neu positionieren.

Mutter werden

Mutter zu werden ist eine überwältigende Erfahrung. Auch wenn wir uns während der Schwangerschaft darauf vorbereitet haben, kann es doch eine grosse Herausforderung sein. Zuerst einmal ist die Geburt des eigenen Kindes ein existentielles Erlebnis. Unser Körper leistet enormes! Und dann ist es plötzlich da, unser ersehntes Baby! Ab diesem Moment ist nichts mehr, wie es mal war. Und unserem Kind gilt unsere Haupt-Aufmerksamkeit gerade in den ersten Wochen und Monaten. In dieser Phase bleibt meist wenig Zeit, um sich um das eigene Wohlbefinden zu kümmern. Alles ist anders; die alltäglichen Dinge, wie essen, schlafen etc. sind unvorhersehbar und unplanbar geworden.

Selbstfürsorge nach einer Geburt

In den ersten Tagen und Wochen nach einer Geburt ist oft noch viel Aufmerksamkeit und Hilfe da für die frischgebackene Mutter. Der Partner hat vielleicht Urlaub genommen. Die Familie unterstützt im Haushalt oder bei der Pflege des Babys. Denn auch nach einer Geburt leisten wir Frauen unglaubliches. Dabei ist der Fokus jedoch zumeist auf dem Baby. Doch auch unser Körper und unsere Seele benötigen liebevolle Pflege. Denn nebst dem sich wieder verändernden Körper, den wechselnden Hormonen und dem unregelmässigen Alltag, braucht auch unsere Seele Zeit und Raum alles zu verarbeiten. Nicht immer ist es so, dass man täglich fröhlich ist. Es sind auch manchmal dunkle Tage, die uns begleiten. Der sogenannte Babyblues kann sich aber auch über längere Zeit hinziehen. Umso wichtiger ist es, sich auch bewusst Zeit für sich selbst zu nehmen. Wie z.B. mit folgendem:

. ein Spaziergang alleine

. Rückbildungsyoga

. ein schönes Bad, während jemand mit dem Baby spazierengeht

. ein Treffen mit einer Freundin

. eine Rückbildungsmassage

. eine Nacht bei der Familie oder Freunden, während das Baby zuhause versorgt wird

. Tagebuch schreiben, um seine Gefühle zu sortieren

Als Paar einander (wieder)finden nach einer Geburt

Auch für die Partnerschaft ist eine Geburt und der neue Alltag mit einem Baby eine Herausforderung. Auch wenn beide Partner/innen sich so sehr darauf gefreut haben. Es beginnt mit der Geburt, während der der Partner/die Partnerin uns in einer Extrem-Situation erlebt. Auch das ist nicht immer einfach zu verarbeiten, je nachdem, wie die Geburt gelaufen ist.

Nach der Geburt ist wie erwähnt der Fokus auf dem Baby. An zweiter Stelle ist die Mutter und erst an dritter der Partner/die Partnerin. Eine Beziehung, die zuvor sehr harmonisch und erster Linie aufeinander abgestimmt war, kann dadurch sehr belastet werden. Man hat auch kaum mehr Zeit, sich miteinander auszutauschen, da ständig etwas gemacht werden muss oder soll, was sich um das Baby dreht. Die Nerven können da schon mal blank liegen und durch den Schlafmangel noch zusätzlich gereizt werden. An Intimität ist kaum zu denken. Vor allem die Mütter haben in den ersten Wochen oder auch Monaten überhaupt keine Lust auf Sex oder körperliche Nähe mit dem Partner/der Partnerin, da sie bereits körperlich mit und durch das Baby „besetzt“ sind.

Ich empfehle jeweils bereits in der Schwangerschaft über diese Phase miteinander zu sprechen. Auch wenn Paare das Gefühl haben, das passiert uns nicht, kann es trotzdem passieren. Deshalb sollte nicht nur die Zeit nach der Geburt geplant werden, sondern auch Zeit für das Paar eingeplant.

Idealerweise sollte man als Paar ein Mal pro Woche ein paar Stunden Zeit füreinander haben, die ungestört sind. Ob man dann gemeinsam einen Spaziergang macht, zusammen essen geht oder etwas anderes unternimmt. Wichtig ist es, in diesen paar Stunden in erster Linie eine schöne Zeit zu haben und sie geniessen zu können. Natürlich kann man auch über die eigenen Gedanken und Bedürfnisse sprechen. Auch einander zuzuhören und vor allem einander positive Feedbacks geben, die wertschätzend sind. Dies sind alles Faktoren, die wichtig sind, damit man als Eltern auch noch Paar ist!

Der Frauenkörper nach der Geburt

Für die meisten Frauen ist es kurz nach einer Geburt vollkommen egal, wie ihr Körper jetzt aussieht. Die alten Klamotten passen da sowieso noch nicht, also werden meistens noch die Schwangerschaftskleider getragen. Nach einigen Wochen aber kommt bei vielen Frauen doch der Wunsch auf, langsam wieder in ihren alten Körper zu kommen. Sich im Spiegel zu betrachten und damit zu hadern, wie der Bauch oder auch die Brüste jetzt aussehen. Oder sich zu fragen, ob man überhaupt irgendwann man wieder so aussieht wie früher; das geht vielen Frauen so.

Stolz auf den eigenen Körper sein

Wichtig ist es dann, sich bewusst zu machen, dass dieser Körper so viel geleistet hat! Ein Kind getragen, auf die Welt gebracht und danach genährt. All dies hat den Körper verändert und darf auch sichtbar sein. Darauf kannst Du unglaublich stolz sein, denn es ist eine riesige Leistung und Du bist mit einem wundervollen Kind beschenkt worden.

Nimm Dir Zeit, denn auch Dein Körper braucht sie! Die Rückbildung kann dauern und ist ganz individuell. Vergleiche Dich vor allem nicht mit anderen. Du bist einzigartig! Und Du bist jetzt eine Mutter! Dein Körper hat es verdient von Dir geliebt und wertgeschätzt zu werden! Versuche nicht nur für Dein Kind mütterlich zu sein, sondern auch für Dich selbst. Lies dazu auch meinen Blog: https://fruchtbarkeitsmassage.ch/muetterliche-und-vaeterliche-liebe-fuer-dich/

Frau und Mutter

Deine neue Identität hat sich jetzt um einen wichtigen Teil vergrössert. Doch bist Du immer noch Du selbst. Sei es in Deinem privaten, familiären oder Arbeitsumfeld. Die Mutterschaft ist noch hinzugekommen. Du musst Dich zwar neu sortieren und Deine Zeit und Aufmerksamkeit neu einteilen. Aber genau dies kann Dein Leben zusätzlich bereichern. Sei geduldig, wenn ein Teil mal mehr Aufmerksamkeit bekommt oder einfordert. Aber versuche auch die Balance zu halten und Dir bewusst Zeit für jene Anteile/Aspekte Deines Lebens zu nehmen, die Dir wichtig sind und Dir Freude machen.

Herzlichst alles Gute für diese besondere Zeit in Deinem Leben

Roberta

Kontakt Angebot

Umgang mit globalen Krisen24.03.22

Wie kann ich mit globalen Krisen umgehen?

Die Welt spielt verrückt – Wie gehe ich damit um?

Die letzten zwei Jahre haben wir mit der Corona Pandemie eine globale Krise erlebt. Ich denke, ich kann nicht nur von mir sprechen; aber wir hätten so etwas absolut nicht für möglich gehalten! Vor allem nicht, dass uns die Pandemie so lange in Atem hält und immer noch nicht vorüber ist.weiterlesen

Kontakt Angebot

Menopause08.02.22

Menopause

Menopause – Umgang und Symptome lindern

Die Menopause ist für viele Frauen eine grosse Herausforderung. Ist sie doch der Start unserer dritten und vielleicht wichtigsten Lebensphase. Nicht jede Frau leidet dabei unter starken Symptomen. Doch ist diese Phase der Veränderung ja auch nicht nur eine körperliche, sondern auch emotionale, soziale und gesellschaftliche. Wichtig dabei ist es, eine positive und bejahende Einstellung zu finden. Das hilft uns auch die guten Seiten dieses neuen Lebensabschnittes zu erkennen und sich darüber zu freuen!weiterlesen

Kontakt Angebot

Ist das Glas halb voll oder halb leer für Dich?03.01.22

Glas halb voll oder halb leer?

Die innere Haltung bestimmt, wie ich das Leben sehe

Wer kennt das nicht, dass man gewissen Dingen, Situation oder Menschen gegenüber relativ schnell eine gewisse Haltung einnimmt. Das hat natürlich damit zu tun, dass wir Verbindungen herstellen, wir assoziieren mit der Vergangenheit. Sogenannte Deja vus. Aehnliche Situationen oder Menschen haben früher dies bei mir bewirkt oder ins Rollen gebracht. Das kann sowohl positiv als auch negativ sein. Tendenziell ist es aber oft letzteres. Vor allem dann, wenn wir schnell urteilen und diesem neuen Gegenwartsmoment eigentlich keine Chance geben, sich anders zu entwickeln oder zu zeigen.weiterlesen

Kontakt Angebot

Der Spagat der modernen Frau06.11.21

Anforderungen an die heutige Frau

Gerade von älteren Menschen hört man ihn oft, diesen Satz: „Früher war alles besser!“ Das hat natürlich mit dem eigenen Empfinden und Erleben zu tun. Je älter man wird, das können viele sicher bestätigen, neigt man dazu die Vergangenheit zu idealisieren. Man blendet jenes, was nicht gut oder unschön war aus und erinnert sich gerne vor allem an die schönen Momente. Oder man schwächt die unguten Erinnerungen ab, indem man sie in der Kategorie: „Ach, das war ja gar nicht so schlimm“, abspeichert. In Bezug auf das weibliche Rollenbild, die Entwicklung der heutigen Frau und allgemein auf das Frauenleben gibt es einiges, was sich verändert hat. Und davon nicht alles nur zum Guten.weiterlesen

Kontakt Angebot

PMS verstehen und damit umgehen02.10.21

PMS - die Tage vor den Tagen

PMS – Die Tage vor den Tagen

Kaum eine Frau ist davon verschont. Das sogenannte Prämenstruelle Syndrom, kurz PMS genannt, ist für manche eine richtige Plage. Gerade deshalb, weil es ja keinen offiziellen Grund dafür gibt, sich unwohl zu fühlen. Eine Menstruation ist etwas konkretes und das Verständnis dafür, dass Frauen sich während ihrer Tage nicht so gut fühlen oder gar Schmerzen haben, ist hier doch grösser. Deshalb sind auch die Frauen selbst häufig versucht, etwelche Symptome etwas anderem zuzuschreiben. Der Stress, zuviel Arbeit, schlecht geschlafen oder gegessen etc. Man möchte ja nicht als Jammersuse gelten und versucht deshalb gerade nach aussen hin das eigene Befinden zu relativieren oder sogar zu ignorieren.weiterlesen

Kontakt Angebot

Sexuelle Uebergriffe und Missbrauch28.08.21

Sexueller Missbrauch

Als Frau verletzlich sein

Die meisten Frauen haben es erlebt. Sexuelle Belästigung, Uebergriffe und im schlimmsten Fall sexuellen Missbrauch. Wenn man sich im eigenen Umfeld umhört, dann weiss eigentlich jede Frau etwas dazu zu erzählen. Wir sind in der heutigen Zeit – zumindest in der westlichen Welt – bezüglich Aufklärung und Ahndung sicher einen grossen Schritt weiter. Doch trotzdem finden solche Taten nach wie vor statt, die für eine Frau beschämend, beängstigend, schmerzhaft und oft auch traumatisierend sind. Es geschieht im alltäglichen Leben, aber häufig auch im engeren Kreis. Dazu können Arbeitskollegen, Bekannte und nicht zuletzt auch die eigenen Partner gehören.weiterlesen

Kontakt Angebot

Der Einfluss der ersten sexuellen Erfahrung26.05.21

Der Einfluss des "1. Males" auf unser Leben

Wie prägend ist unsere erste sexuelle Erfahrung

Wenn Menschen nach ihren ersten sexuellen Erfahrungen gefragt werden, ist der Tenor eher, dass es eine nicht wirklich schöne Begegnung war. Oft verbunden mit Schmerzen, Scham, Unsicherheit und Aengsten. Eher selten bekommt man zu hören, dass es ein erfüllendes Erlebnis war. Das berühmte erste Mal findet auch oftmals im geheimen, versteckten statt. Denn zum fragwürdigen Zeitpunkt sind die meisten noch in einem Alter, in dem sie zuhause bei den Eltern oder anderen Betreuungspersonen leben und somit wenig ungestörte und vor allem unbeobachtete Privatsphäre haben. Doch wie prägend sind unsere ersten Erfahrungen mit dem Thema Sex für auch für unser weiteres Leben? Und ebenso wichtig, wie wurden wir überhaupt darauf vorbereitet?weiterlesen

Kontakt Angebot

Vaginalinfekte ganzheitlich behandeln17.04.21

Vaginalinfekte ganzheitlich behandeln

Vaginalinfekte – Bedeutung und Behandlung

Welche Frau kennt dieses Gefühl nicht, wenn es plötzlich anfängt zu jucken, zu brennen, zu schmerzen und sich einfach unangenehm anfühlt in unserem Intimbereich. Dazu kommt dann häufig noch Ausfluss dazu, der vielleicht anders riecht oder aussieht. Sofort geht dann ein Film ab in unserem Kopf. Das Internet wird durchforstet nach möglichen Symptomen, die ähnlich sind. Oder aber wir haben schon einige Erfahrungen mit Vaginalinfekten und sind bestürzt oder genervt, dass es schon wieder so weit ist. Der Gang zur Gynäkologin/dem Gynäkologen scheint unabwendbar….weiterlesen

Kontakt Angebot